Die Multifunktionswand wird an einer stabilen Wand, sei diese aus Holz, Beton oder Stein, angebracht. In der Höhe wie in der Länge sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Unebenheiten können durch die Konstruktion ausgeglichen werden, so dass eine gerade, perfekt bespielbare Fläche entsteht. Das solide Stahltragegestell der Multifunktionswand wird am Boden und an der Wand befestigt. Daran werden die Lasten aufnehmenden Horizontalprofile montiert. Und an diese Profile werden mit speziellen Haken die Schränke (bis Systemtiefe 65 cm), die Paneele und Geräte etc. gehängt. Damit Flexibilität und Variabilität bewahrt bleiben, werden die Funktionselemente nicht an den Paneelen befestigt, sondern in die Funktionsfuge eingehängt. Sie können problemlos nach Bedarf umgehängt oder ergänzt werden. Die Statik ist so ausgelegt, dass das Stahlskelett der Funktionswand bis zu 1.000 kg pro laufenden Meter trägt. Wasser-, Strom- und Gasleitungen werden hinter den Paneelen und Schränken geführt bzw. montiert. Voraussetzungen für den Einsatz des Stahltragegestelles der Multifunktionswand sind eine geeignete Wandbeschaffenheit und eine ausreichende Wandstärke. In den Fällen, in denen die Wand nicht tragfähig genug ist, wird die Trageplattform eingesetzt. Sie überträgt über bügelförmige Doppelstützfüße oder zylindrische Einzelstützfüße aus Edelstahl die Last direkt auf den Boden. Auch bei Kücheninseln und bei Schränken mit einer Tiefe von 75 cm werden die Schränke auf die Trageplattform gestellt.
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