"Can Calder" ist ein weißes, durch seine Einfachheit bestechendes, Gebäude inmitten von Palma de Mallorca. Im Gegensatz zu den umstehenden eindrucksvollen Stadtpalästen überzeugt "Can Calder" durch seine überschaubaren Dimensionen und den Verzicht auf Prunk und Zierrat - kurz gesagt: es besticht nicht durch Monumentalität, sondern durch Schlichtheit.
Wo früher die Familie eines Kesselmachers wohnte, lebt heute ein leidenschaftlicher englischer Kunstsammler. Er war es auch, der den Wohnraum mit Hilfe des in Paris lebenden argentinischen Architekten Luis Laplace umgestaltete. Zentraler Wunsch dabei: Das Heim sollte eine Küche bekommen, die nicht wie eine solche aussieht - ohne dabei ihre Funktionalität einzubüßen.
Die erste Etage, die so genannte "planta noble", bietet aufgrund des optimalen Lichteinfalls den perfekten Platz für eine Kochstelle. Die Beleuchtung ist dabei besonders wichtig, da auch im Lebensraum Küche Kunstwerke platziert sind, die ins rechte Licht gerückt sein wollen. Die ohnehin vorherrschende Helligkeit wird durch eine exklusive bulthaup b3 Küche unterstützt. Ihre weißen Fronten scheinen im Auge des Betrachters mit dem Raum zu verschmelzen. Die dazugehörige bulthaup Kücheninsel fungiert als dezent strukturierende Skulptur.
Die offene Küche ist nahtlos mit dem Salon verbunden, so dass dieser an Weite, Proportion und Eleganz gewinnt. In der Zeit, in der nicht gekocht wird, kann so die Ruhe des Salons genossen werden - die Küche "verschwindet" einfach. Der Verzicht auf hohe Module lenkt zudem die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Kunstwerke und die Küche kann als Galerie benutzt werden.
Kunstliebhaber können hier zu jeder Tageszeit einen Kaffee oder Tee trinken und den Blick auf die nur zwei Straße entfernte gothische Kathedrale La Seu sowie auf die zahlreichen Exponate genießen, während der Hausherr im gleichen Raum das Essen zubereitet.
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Zusammengefasst
system bulthaup b3
Fronten: Mattlack weiß
Arbeitsfläche: Kunststein weiß
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